Veranstaltungen

des Teilprojekts B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“, Leitung: Prof. Dr. Jutta Eming


18.–19.09.2019 und 5.–6.12.2019

Wunderkammern – Materialität, Narrativik und Institutionalisierung von Wissen

Interdiszipliniärer Workshop in Zusammenarbeit mit der Professur für ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur und Kultur der Technischen Universität Dresden (Marina Münkler, Martin Sablotny) und mit gemeinsamen Besuchen der Wunderkammer Olbricht in Berlin und des Grünen Gewölbes in Dresden (zur Bildergalerie)
        

26.28.09.2018

Darstellung und Geheimnis

Internationale und interdisziplinäre Tagung veranstaltet von den Teilprojekten A06 (Leitung: Prof. Dr. Volkhard Wels) und B02 (Leitung: Prof. Dr. Jutta Eming)

           

10.–11.09.2018

Things in Medieval Literature, Society, and the Visual Arts

Interdisziplinärer und internationaler Joint Workshop, organisiert vom germanistischen Teilprojekt B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“ (Leitung: Prof. Dr. Jutta Eming) in Zusammenarbeit mit Prof. Kathryn Starkey von der Stanford University

         

03.05.–05.05.2018

Wissenskulturen der Vormoderne: Autorisierungen – Remediationen – Transfers

Gemeinsame Nachwuchstagung des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“ mit dem Tübinger Graduiertenkolleg 1662 „Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800). Transfers und Transformationen – Wege zur Wissensgesellschaft der Moderne“, organisiert von Jutta Eming (B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur der Vormoderne“) und Volkhard Wels (A06 „Alchemia poetica. Chemisches Wissen und Dichtung um 1600“), SFB 980, Freie Universität Berlin

  

01.–02.12.2017

Der Begriff der Magie in Mittelalter und Früher Neuzeit

Ein Arbeitsgespräch des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“, organisiert von Jutta Eming (B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur der Vormoderne“) und Volkhard Wels (A06 „Alchemia poetica. Chemisches Wissen und Dichtung um 1600“), SFB 980, Freie Universität Berlin

         

17.19.11.2016

Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalitätsforschung. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive

Internationale und interdisziplinäre Tagung, veranstaltet in Zusammenarbeit mit Ingrid Bennewitz (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) und dem Forum Mittelalter – Renaissance – Frühe Neuzeit; gefördert durch: Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freien Universität Berlin, Margherita-von-Brentano-Zentrum, SFB 980 „Episteme in Bewegung“, Leistungsorientierte Mittelvergabe für Gleichstellung (Frauenbeauftragte des FB Philosophie und Geisteswissenschaften), Mittelalterzentrum der Universität Bamberg; Freie Universität Berlin.

      

11.12.03.2016

New Materialism(s) und vormoderne Wissensdynamiken

Workshop mit Prof. Jeffrey Jerome Cohen (George Washington University)

   

01.–03.10.2015

Marsilio Ficino in Deutschland und Italien. Renaissance-Magie zwischen Wissenschaft und Literatur

Die Tagung wurde von Jutta Eming in Kollaboration mit Michael Dallapiazza (Università di Bologna) konzipiert und von Tilo Renz organisiert. Ihr Gegenstand war das Werk des Florentiner Humanisten Marsilio Ficino, einer Zentralgestalt des italienischen Renaissance-Platonismus, der als Übersetzer und Kommentator von Schriften Platons, Plotins und des Corpus Hermeticum sowie als Theoretiker einer Verknüpfung von antiken Lehren mit der christlichen Religion großen Einfluss auf die europäische Wissenschafts- und Geistesgeschichte ausgeübt hat. Die Tagung bot Wissenschaftlern in Deutschland, Italien und Frankreich die Möglichkeit, in den Dialog zu treten und Ergebnisse rezenter Forschungen zum epistemologischen Status von Magie und Hermetismus, Literatur, Poetik und Philosophie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit Blick auf die Ficino darin traditionell zugeschriebene Schlüsselrolle zu diskutieren. Spezifisches Augenmerk wurde dabei auf die literarisch-ästhetischen Aspekte von Ficinos Schriften gelenkt. 

    

18.02.2015

Literatur und Wissen in der Vormoderne

Konzipiert und organisiert von Tilo Renz, Teilprojekt B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“, und Volkhard Wels, Teilprojekt A06 „Formen der Paradoxie als Indikatoren epistemischer Umbrüche im 16. und 17. Jahrhundert“

Das Verhältnis von Literatur und Wissen ist für die Vormoderne in diachroner und transkultureller Perspektive bisher noch kaum untersucht worden. Anhand von Fallbeispielen und Forschungspositionen aus unterschiedlichen Disziplinen, die am Sonderforschungsbereich 980 beteiligt sind, hat der Studientag die zentralen Merkmale dieser Relation zum Thema gemacht.

  

01.–02.10.2014

Erzählungen von Alexander zwischen Asien und Europa

Erzählungen über Alexander den Großen sind von griechischen historiografischen und romanhaften Texten ausgehend in zahlreiche Sprachen der Spätantike sowie in der Folge in die mittelalterlichen Volkssprachen gelangt. Der Transfer in unterschiedliche kulturelle, religiöse und textsortenspezifische Zusammenhänge prägte die einzelnen Motive, Topoi und narrativen Sequenzen der Alexander-Tradition auf je eigene Art. Gleichzeitig weisen Alexander-Darstellungen über die Grenzen der kulturspezifischen Entwicklungsstränge hinweg Parallelen auf, die sich nicht nur auf geteilte Traditionen zurückführen lassen, sondern auch auf synchrone Austauschprozesse hindeuten könnten.

Der interdisziplinäre literaturwissenschaftliche Workshop nahm die Differenzen und Ähnlichkeiten der Alexander-Darstellungen in textnaher Lektüre einzelner Exponenten der verschiedenen Überlieferungszusammenhänge in den Blick und fragte nach ihrer Genese im Kontext von Transferprozessen zwischen Asien und Europa.

      

15.–17.11.2013

magia daemoniaca, magia naturalis, zouber‘. Schreibweisen von Magie und Alchemie in Mittelalter und Früher Neuzeit

Konzipiert und veranstaltet gemeinsam mit dem Teilprojekt A06 „Formen der Paradoxie als Indikatoren epistemischer Umbrüche im 16. und 17. Jahrhundert“ (Leitung: Prof. Dr. P.-A. Alt)

Im Zentrum der Tagung standen Transferprozesse zwischen den historischen Wissensformen Magie, Alchemie und Literatur. Es wurde nach Verschiebungen,  Veränderungen und Entwicklungen gefragt, die magisches und alchemisches Wissen in literarischen und im engeren Sinne wissensgenerierenden Texten in Mittelalter und Früher Neuzeit erfährt, nach den Auswirkungen genrespezifischer Konfigurationen auf die Gegenstände des Wissens und nach dem historischen Wandel, dem Wissensformen  im Kontext gattungsbezogener Austauschbeziehungen unterworfen sind.

    

19.–20.11.2012 

Fremde – Luxus – Räume. Konzeptualisierungen von Luxus in Vormoderne und Moderne

Workshop des Teilprojekts „Das Wunderbare in der Literatur des Mittelalters“ des SFB 980 „Episteme in Bewegung“ an der Freien Universität Berlin, veranstaltet von Jutta Eming, Gaby Pailer, Franziska Schoessler und Johannes Traulsen

Luxus ist im Alltagsverständnis überwiegend negativ konnotiert. Der Begriff weckt Assoziationen von Überfluss, Verschwendung, Ausbeutung, Prahlsucht oder Prasserei. Luxus oder luxuria gilt seit der Antike als Hang zur Ausschweifung in beinahe allen Bereichen des Lebens, den zu kontrollieren dem Menschen aufgegeben ist. Wird Luxus jedoch neutraler als kultureller Distinktions- und Relationsbegriff aufgefasst, kann er Unterscheidungen zwischen dem Notwendigen oder Durchschnittlichen und den Abweichungen davon transparent machen. Luxus fungiert als Kategorie für die Markierung von Distanz und Differenz, die auch die Erfahrung von Alterität umfasst. Er bildet somit ein Kriterium zur Differenzierung von Kulturen, Sozietäten und Identitätsentwürfen. Luxus ist in besonderem Maße geeignet, um gesellschaftliche Aus- und Einschlussverfahren zu verfolgen und das phantasmagorische Moment nicht nur von wirtschaftlichen Vorgängen freizulegen. Der Workshop nutzte dieses Potential, um in einen interdisziplinären Dialog über verschiedene Konzeptualisierungen von Luxus in Moderne und Vormoderne zu treten.