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Teilprojekt C09

Institutionalisierung von Wissen in konfuzianischen Akademien Koreas

Das Teilprojekt untersucht die Rolle konfuzianischer Akademien im Kontext des Wissenstransfers sowohl innerhalb vormoderner konfuzianischer Gesellschaften Ostasiens als auch zwischen diesen. Ab dem späten 12. Jahrhundert spielten die Akademien eine wichtige Rolle für die Verbreitung, Institutionalisierung und Regulierung der konfuzianischen Lehre in der gesamten Region gegenüber dem staatlichen Prüfungssystem und traditionellen Bildungsstrukturen. Das Konzept einer Elitenbildung durch die Akademien wurde in ganz Ostasien genutzt, jedoch in unterschiedlichen Kontexten und Formen implementiert. Um die mit dem Konzept der konfuzianischen Akademien verbundenen Transformations- und Adaptionsstrategien zu erfassen, untersucht das Projekt synchron und diachron regulatorische Texte der konfuzianischen Akademien (Studienregularien, rituelle Verordnungen, Lese-Curricula). Der Hauptfokus liegt auf der Untersuchung der koreanischen konfuzianischen Akademien der Chosŏn-Dynastie im 16. und 17. Jahrhundert (sŏwŏn). Das Teilprojekt untersucht den Transfer und Wandel regulatorischer Texte und Konzepte der Akademien innerhalb Koreas und in Ostasien sowie Prozesse der Neukontextualisierung und Diversifikation des Akademiekonzepts in lokalen und individuellen Kontexten.

Projektteam

Teilprojektleitung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Studentische Hilfskraft

Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dr. Andreas Müller-Lee

Ehemaliger Wiss. Mitarbeiter

Dr. Andreas Müller-Lee