Gleichstellung und Diversity

Villa des SFB 980

Villa des SFB 980
Bildquelle: K. Hasselmann

Der Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung“ realisiert eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie sowie zur Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die Planung und Durchführung sämtlicher Maßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit bestehenden Initiativen und Einrichtungen der Freien Universität Berlin sowie mit den Verbundpartnern.
              

I. Unterstützung von Personen mit Betreuungspflichten:

  • Beratung zu Mutterschutz und Elternzeiten, Unterstützung der bei der Einstellung von Vertretungen, Beantragung von Nachförderungen zum Ausgleich von Mutterschutz und Erziehungszeiten nach Beendigung eines Projekts
  • Eltern-Kind-Zimmer in der SFB-Villa inkl. Wickelmöglichkeit
  • Regelmäßige Kinderbetreuung während zentraler Veranstaltungen (Jour fixes, Konzeptgruppensitzungen, Workshops und Tagungen) und bei Bedarf während Veranstaltungen oder Arbeitstreffen der Teilprojekte in enger Kooperation mit der Kinderbetreuungsagentur „Pünktchen“
  • Ortsflexible Kindernotfallbetreuung in Fällen kurzfristiger dienstlicher Dringlichkeit in Kooperation mit dem Bildungspartner „KidsMobil“
  • Einstellung zusätzlicher Studentischer Hilfskräfte zur Unterstützung von Teilprojektleiterinnen mit Betreuungspflichten

 

II. Karriereplanung und Netzwerkbildung

  • Coaching-Angebote für Doktorandinnen (Auftrittskompetenz – Überzeugen mit Körper und Stimme (zuletzt 09/2019); Was nun Doc? Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten für Forschungsvorhaben in der Postdoc-Phase des Teams Forschungsförderung und -information an der Freien Universität Berlin (zuletzt 07/2018).
  • Episteme-Mentoring für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen ist ein internationales Mentoring nach Vorbild des DREAM-Mentoring-Programms der Dahlem Research School, welches weibliche Prae- und Postdocs in der für Frauen besonders schwierigen Qualifikationsphase (Habilitation bzw. Berufungsfähigkeit) unterstützen soll. Das Angebot ist gezielt auf die Bedürfnisse junger Wissenschaftlerinnen in der wissensgeschichtlichen Erforschung der Vormoderne abgestimmt und qualifiziert für die Berufung auf eine Professur im Rahmen des Karrierewegemodells der Freien Universität Berlin. Das Mentoring "Episteme in Motion“ fokussiert auf die Vernetzung und Internationalisierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Das Programm ermöglicht einen Auslandsaufenthalt für eine Dauer von 6 Wochen bis zu einem halben Jahr im Rahmen einer individuellen Mentoringvereinbarung, die mit der Unterstützung der SFB-Leitung mit einem Mentor oder einer Mentorin im Ausland geschlossen wird. Eine Alumnae-Gruppe soll den Erfahrungsaustausch der WissenschaftlerInnen innerhalb des SFBs intensivieren.
  • ProFiL-Mentoring „Programm zur Professionalisierung von Frauen in Forschung und Lehre“: Gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin hat die Freie Universität Berlin mit ProFiL ein Programm zur Professionalisierung von Frauen in Forschung und Lehre aufgelegt, das durch Mentoring, Training und Networking dazu beiträgt, die Berufbarkeit von Frauen zu erhöhen. Die Zwischenbilanz 2015 des Programms zeigt, dass von 954 Bewerberinnen 425 in das Programm aufgenommen wurden, wovon wiederum 184 bereits einen Ruf auf eine W3/W2-Professur oder äquivalente Positionen erhalten haben. Das ProFiL-Programm richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, die kurz vor der Habilitation stehen oder bereits habilitiert sind. Der SFB unterstützt die Bewerbung und Teilnahme seiner Habilitandinnen an diesem Programm.

 

III. Nachwuchsförderung

  • Einbindung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in Leitungsfunktionen (Leitung der Konzeptgruppen, Sitze im Vorstand)
  • Federführende Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen
  • Teilnahme am Host-Programm des Dahlem Humanities Centers (DHC): Das Programm ermöglicht Geisteswissenschaftler/innen der Freien Universität Berlin als Gastgeber/innen für Gastwissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland zu fungieren. Das Programm ermöglicht jüngeren Forscher/innen, für einen Zeitraum von in der Regel bis zu 8 Wochen externe Wissenschaftler/innen an die Freie Universität Berlin einzu­la­den, deren Arbeit für ihr(e) Forschungsprojekt(e) zentral ist.
  • Auslandsaufenthalte im Rahmen des Mobilitätsprogramms des thematischen Netzwerks Principles of Cultural Dynamics

 

IV. Gender und Diversität in Forschung und Lehre

  • Paritätische Einladung von Sprecherinnen und Sprechern zu SFB-Veranstaltungen
  • Spot the Stereotype! Kooperative Tagung mehrerer an der Freien Universität Berlin angesiedelter Forschungsverbünde (6.–7.06.2019)


              

      

Kontakt:
Dr. Kristiane Hasselmann, Wiss. Geschäftsführung
k.hasselmann@fu-berlin.de