Inkarnation

26.11.2015 - 27.11.2015
Matthias Grünewald, Isenheimer Altar, 1506 bis 1515 (Ausschnitt). Musée d’Unterlinden, Colmar

Matthias Grünewald, Isenheimer Altar, 1506 bis 1515 (Ausschnitt). Musée d’Unterlinden, Colmar

Arbeitsgespräch initiiert durch das Teilprojekt B03 „Imaginatio. Theologische und philosophische Bild- und  Geschichtsstrukturen in Mittelalter und Früher Neuzeit“ (Leitung: Prof. Dr. A. Eusterschulte/Prof. Dr. W. Schmidt-Biggemann)
   

Inkarnation – die Begeisterung aller Natur, das, was Cartesianer nicht erkennen können, was sich aber in Theologie, Kunst und Politik ständig ereignet. Der Geist schafft sich in seiner Entäußerung neue Realitäten; er wirkt, indem er Wirklichkeit bewirkt, er bildet sich in Bildern aus, er ist das Wort, das Welt schafft, das Fleisch wird, das Macht politisch real werden lässt. Das Arbeitsgespräch bedenkt einige Aspekte dieses Elementarprozesses.
  

Programm

Donnerstag, 26. November 2015

16.00

Begrüßung

16.30–17.30

Gideon Stiening (Köln):
Incarnatio politica? Natürlicher und christlicher Staat bei Thomas Hobbes

17.30–18.00

Kaffeepause

18.00–19.00

Wilhelm Schmidt-Biggemann (Berlin):
Inkarnation. Beobachtungen am Isenheimer Altar

19.00–19.30

Diskussion


Freitag, 27. November 2015

15.30–16.30

Andreas Kablitz (Köln):
Inkarnation in Dantes Göttlicher Komödie

16.30–17.30

Friedrich Vollhardt (München):
(Re)Inkarnation. G. E. Lessings Erziehungsschrift im Kontext

17.30–18.00
Kaffeepause

18.00–19.00

Anne Eusterschulte (Berlin):
Scienta et imago Christi: Inkarnationsbilder bei Bonaventura

19.00–20.00

Abschlussdiskussion
Diskussionsleitung: Friedemann Stengel (Halle)

20.00

Abendessen

Zeit & Ort

26.11.2015 - 27.11.2015

Freie Universität Berlin, Villa des Sonderforschungsbereichs Episteme in Bewegung, Schwendenerstraße 8, 14195 Berlin, Sitzungsraum