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Fremdsprachenlehrwerke in der Frühen Neuzeit: Perspektiven – Potentiale – Herausforderungen

Buchumschlag

Buchumschlag

Julia Hübner, Horst J. Simon (Hg.) – 2021

Die ersten Lehrwerke für moderne Fremdsprachen, die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert in Europa gedruckt wurden, stellen in vielfacher Hinsicht einen lohnenden Untersuchungsgegenstand dar. So können mithilfe der frühneuzeitlichen Sprachlehrwerke nicht nur das sprachliche, metasprachliche und didaktische Wissen, sondern auch Teile des Weltwissens jener Zeit rekonstruiert werden. Auf diese Weise können unter anderem Aspekte und Prinzipien der sprachlichen Variation, des Sprachwandels sowie der Umgang mit Mehrsprachigkeit rekonstruiert werden. Auch didaktische Aspekte können beleuchtet werden und damit die Frage nach den Formen und Prinzipien der Vermittlung von sprachlichem Wissen. In diesem Kontext stellt sich auch die Frage nach dem Verhältnis von sprachlicher Realität und vermitteltem sprachlichem Wissen. Dieser Band versammelt Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven, die neben dem Potential der Lehrwerke für die Analyse grammatischer, soziolinguistischer, pragmatischer und wissensgeschichtlicher Fragestellungen auch die Herausforderungen in der Arbeit mit dem Material aufzeigen.

Titel
Fremdsprachenlehrwerke in der Frühen Neuzeit: Perspektiven – Potentiale – Herausforderungen
Verfasser
Julia Hübner, Horst J. Simon (Hg.)
Verlag
Harrassowitz
Datum
2021
Erschienen in
Episteme in Bewegung. Beiträge zur einer transdisziplinären Wissensgeschichte, Bd. 22 (im Satz).
Art
Text