Politik der Evidenz. Öffentliche Bilder als Bilder der Öffentlichkeit im Trecento

Buchumschlag

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Klaus Krüger – 2015

Ein Essay über die politische Wirksamkeit von Bildern und über die gesellschaftliche Imagination im Zeitalter Giottos und Dantes. Seit dem späten Mittelalter wurden Bilder durch eine neue Visualisierungskraft zum festen Bestandteil öffentlichen Handelns und politischer Diskurse. In Versammlungsstätten, Palästen, Kirchen oder an Plätzen entwickelten sie nun ihre performative Kraft im Kontext von Versammlungen, Ritualen oder Zeremonien. Als neuartiges Element der körperschaftlichen und institutionellen Symbolisierung trugen sie maßgeblich zu der Aushandlung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Unterscheidung bei. Der Kunsthistoriker Klaus Krüger zeigt, wie diese Bilder der institutionellen Fiktion einer politisch, religiös oder kulturell verfassten Öffentlichkeit imaginäre Sichtbarkeit und glaubhafte Evidenz und damit zugleich die Geltungskraft des Faktischen verliehen.

Titel
Politik der Evidenz. Öffentliche Bilder als Bilder der Öffentlichkeit im Trecento
Verfasser
Klaus Krüger
Verlag
Wallstein
Datum
2015
Erschienen in
Historische Geisteswissenschaften. Frankfurter Vorträge (Hg. v. Bernhard Jussen und Julika Griem), Bd. 8.
Art
Text