Marsilio Ficino in Deutschland und Italien

Buchumschlag

Buchumschlag

Jutta Eming u. Michael Dallapiazza (Hg.) unter Mitarbeit von Falk Quenstedt und Tilo Renz – 2017

Marsilio Ficino gilt als Zentralgestalt des italienischen Renaissance-Platonismus. Mit Übersetzungen der Dialoge Platons, der Schriften Plotins und des Corpus Hermeticum sowie durch eine theoretische Verknüpfung von antiker Philosophie mit christlicher Religion hat er einen unübersehbar großen Einfuss auf die europäische Wissenschafts- und Geistesgeschichte ausgeübt. Im Zentrum seines Theorie-Gebäudes steht ein komplexes Konzept von Magie, dessen Konstruktion bis heute erforscht wird. Es hat dem Band den Titel gegeben, dessen Themen sich Ficinos intellektuellem Horizont entsprechend jedoch in eine Vielzahl weiterer Aspekte ausdifferenzieren. Diese literarisch-künstlerischen, literaturwissenschaftlichen, wissenschaftshistorischen und philosophisch-theologischen Implikationen von Ficinos Schriften werden paradigmatisch und vergleichend behandelt. Mit dem Forschungsprogramm des SFB 980 ist zugleich ein analytischer Rahmen vorgegeben, mit dem an wissenshistorische Neu-Positionierungen angeknüpft werden kann. Es verspricht, neue Bereiche von Ficinos Einfluss zu erschließen und Kontinuität, Verlauf und Logik von Wissenstransfers genauer abzubilden als durch die bislang zumeist allgemein hypostasierte ‚europäische Rezeption’ seiner Arbeiten.

Titel
Marsilio Ficino in Deutschland und Italien
Verfasser
Jutta Eming u. Michael Dallapiazza (Hg.) unter Mitarbeit von Falk Quenstedt und Tilo Renz
Verlag
Harrassowitz
Datum
2017
Erschienen in
Episteme in Bewegung. Beiträge zur einer transdisziplinären Wissensgeschichte, Bd. 7.
Art
Text

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