Workshop Late Antique – Early Byzantine Pharmacology and its Reception in the Talmudic Tradition

04.12.2013 - 06.12.2013

Workshop organisiert vom Teilprojekt A03 "Der Transfer medizinischer Episteme in den ‚enzyklopädischen‘ Sammelwerken der Spätantike" (Leitung: Prof. Dr. van der Eijk, Prof. Dr. Geller)
   

Das Wissen um medizinisch wirksame Stoffe, Medikamente und Heilmittel, im weitesten Sinne, war und ist in den meisten Kulturen von großer Bedeutung. Denn dieses Wissen ist auch immer verbunden mit Fragen von Exklusion, Tradition und Macht. Gleichzeitig zeigt sich jedoch gerade im Bereich der Pharmakologie eine enorme Dynamik und auch Konkurrenz zwischen dem elitären Wissen von Spezialisten und der sogenannten Volksmedizin (Heiler/ Kräuterfrauen etc.). Der Workshop fragt nach der Genese und Überlieferung von pharmakologischem Wissen in den griechisch-byzantinischen Medizintraditionen und den jüdischen Traditionen, insbesonderen im Talmud, und Ihr mögliches Verhältnis untereinander. Dabei geht es unter anderem auch um die Problematik der Identifikation und Vergleichbarkeit von medizinischen Pflanzen, Krankheiten und der Struktur von Rezepten.


Kontakt: Lennart Lehmhaus, lehmhaus[at]zedat.fu-berlin.de