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Transfer, Adaption und Neukonfiguration von Schrift- und Sprachwissen im Alten Orient

Buchumschlag

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Eva Cancik-Kirschbaum, Ingo Schrakamp (Hg.) – 2021

Die Kulturen des antiken Mesopotamien und angrenzender Regionen werden mit Blick auf eine dort über mehrere Jahrtausende genutzte Schriftart auch als „Keilschriftkulturen“ bezeichnet. Die Verwendung der Keilschrift setzt in Südmesopotamien etwa um 3300 v. Chr. ein und reicht bis in das 2. Jh. unserer Zeit. Im Laufe ihrer mehr als drei Jahrtausende umspannenden Überlieferungsgeschichte wurde die Keilschrift an mehr als ein Dutzend unterschiedlichster Sprachen angepasst; die bekanntesten sind Sumerisch, Akkadisch, Hethitisch, Hurritisch, Elamisch, Ugaritisch, Urartäisch und Altpersisch. Derartige Anpassungsprozesse basieren auf Bewegungen von Schrift- und Sprachwissen, die sich in Abhängigkeit von soziohistorischen und linguistischen Rahmenbedingungen sowie funktionellen Nutzungskontexten der Schrift vollzogen. Der vorliegende Band bietet eine Einleitung in die Thematik und beschreibt anhand diachroner und diatoper Fallstudien aus drei Jahrtausenden keilschriftlicher Überlieferung derartige Bewegungen von Schrift- und Sprachwissen.

Titel
Transfer, Adaption und Neukonfiguration von Schrift- und Sprachwissen im Alten Orient
Verfasser
Eva Cancik-Kirschbaum, Ingo Schrakamp (Hg.)
Verlag
Harrassowitz
Datum
2021
Erschienen in
Episteme in Bewegung. Beiträge zur einer transdisziplinären Wissensgeschichte, Bd. 25 (im Satz).
Art
Text